LGBTI-Schulunterricht – muß ich nicht gut finden

Ernst Jünger wird das immergültige Wort zugeschrieben: „Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er Mördern die Türe auf.“ Dabei muß es nicht immer um Mord und Totschlag gehen. Gesellschaften können auch an ihrem Werte-Relativismus zugrundegehen; sie verwesen dann von innen heraus, sterben an Fäulnis – denn wenn alles, aber auch absolut alles erlaubt […]

Ernst Jünger wird das immergültige Wort zugeschrieben: „Wo der Liberalismus seine äußersten Grenzen erreicht, schließt er Mördern die Türe auf.“ Dabei muß es nicht immer um Mord und Totschlag gehen. Gesellschaften können auch an ihrem Werte-Relativismus zugrundegehen; sie verwesen dann von innen heraus, sterben an Fäulnis – denn wenn alles, aber auch absolut alles erlaubt und gleichwertig ist, ja Abseitiges mit allen Mitteln als vorbildhaft hingestellt wird, dann ist das Endergebnis Nihilismus: der Verlust jedweder Maßstäbe, was richtig und falsch ist – der große Traum aller Liberalen, Umerzieher und Werte-Zerstörer.

Nein, ich bin nicht der Meinung, daß es Kindern und Heranwachsenden gut tut, wenn sie von ultra-toleranten, in Wahrheit aber verantwortungslosen Bildungspolitikern krampfhaft mit abseitigen und in keiner Weise natürlichen Spielarten des Sexuellen konfrontiert werden. Ich bin vielmehr der Auffassung, daß Heranwachsende im Zuge einer verantwortungsvollen und ganzheitlichen Schulbildung erst einen belastbaren Werte-Kompaß entwickelt haben sollten, ehe sie mit den abseitigen Seiten des Lebens, auch des sexuellen, in Berührung kommen; dafür sorgt das Leben normalerweise früh genug.

Ich habe ehrlich gesagt Verständnis dafür, wenn der ultra-liberale Westen heute in anderen Weltteilen nicht mehr als vorbildhaft, sondern als Kloake der Welt empfunden wird. Danke, westliche Demokratie. Reife Leistung.

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