Oder-Spree

Nachrichten aus dem Landkreis Oder-Spree

Wie bringen wir das Erbe der Vorfahren zum Sprechen

Eine Veranstaltung im Rahmen der Sonderausstellung und Programmreihe „Wegen Inventur geöffnet! Zur Sammlung und Zukunft des Regionalmuseums Burg Beeskow“ Ausgezeichnet mit dem Initiativpreis der Ostdeutschen Sparkassenstiftung 2018

Wer lernt, Dinge seiner Umwelt zu erkennen, zu benennen und zu interpretieren, erschließt sich eine Erzählung vom Zustand der Welt. Die materielle Kultur einer Gesellschaft – Geräte, Werkzeuge, Waffen, Bauten, Kleidungs- und Schmuckstücke – ist daher von großem Interesse, nicht nur für Geisteswissenschaftler. Wir alle sollten uns fragen, welche Rolle die gegenständliche Überlieferung für unsere Vorfahren spielte, was sie uns heute zu sagen hat und wie wir sie überhaupt wahrnehmen.

Die Erforschung der Dinge verbindet. Einig ist man sich darüber, dass die Dingkultur – gemeinsam mit der mündlichen Überlieferung, die der immateriellen, geistigen Kultur zugrunde liegt – Identität stiften kann, indem sie das Alltagsleben von Menschen einfängt. Gerade Museen stehen hier vor einer anspruchsvollen Aufgabe: denn Dinge zu sammeln ist das Eine, den Umgang mit den Dingen lebendig zu halten das Andere und Wesentliche. Dazu brauch es offene Augen und Ohren!

Wer derzeit die Reihe in der Märkischen Oderzeitung zum „Ding der Woche“ aufmerksam verfolgt, weiß um den Reiz einer Zwiesprache mit dem überlieferten Gegenstand. Um unsere Erfahrungen mit dem Ding an sich soll es im zweiten Gespräch zur Sammlung und Zukunft des Regionalmuseums am Sonnabend, dem 1. September 2018, um 16 Uhr auf Burg Beeskow gehen.

Dabei werden mit Dr. Andreas Ludwig und Dr. Udo Gößwald zwei Experten zu erleben sein, die stets vor allem den Kontakt zu den eigentlichen „Trägern“ der materiellen Kultur, zu den Einwohnerinnen und Einwohnern der Kieze und Regionen, suchten. In „Geschichtswerkstätten“ betrieben sie „Geschichte von unten“: Sie entwickelten das „Vor-Ort-Prinzip“, befragten Zeitzeugen, überließen die Spurensuche vor allem auch Laien und schulten so den kritischen Umgang mit Lebenserfahrungen und Hinterlassenschaften.

Wiederum sind Sie eingeladen, Dinge mitzubringen, die Sie mit Ihrer Stadt und Region und einem für Sie wichtigen lokalen Thema verbinden und mit denen Sie zumindest für einen Abend die aktuelle Ausstellung des Regionalmuseums bereichern wollen.

 

Sonnabend, 1. September 2018, 16 Uhr
Burg Beeskow, Unterm Dach
Eintritt frei

Erkner – Bereits kurz nach 8 Uhr säumten zahlreiche Eltern und unsere neuen Schüler der Klas-senstufen 5 und 7 die Flure des Carl Bechstein Gymnasiums. Mit neugierigen Blicken musterten sie die Schule und verinnerlichten allerlei Eindrücke. Selbst die „alten Ha-sen“ hatten viel Neues zu entdecken. Interessiert wanderten Schüler aller Jahrgänge erstmals durch das neue Gebäude. Schließfächer, Unterrichtsräume, Sekretariat, Aula – viel frischer Wind weht derzeit durch das CBG.

Um 9 Uhr war es endlich soweit, es wurde offiziell: Gemeinsam mit ihren Kindern betraten die Erwachsenen die Aula. Doch schnell sollten sie feststellen, dass nun die Kleinen im Mit-telpunkt standen und deshalb im Vordergrund saßen. Ganz vorn platzierten sich die 28 Schü-ler der 5. Klasse, dahinter die 102 Siebtklässler. Ihnen gegenüber lächelte das „Begrüßungs-kommando“, Schüler der 7l, die die Veranstaltung unter der Leitung von Thomas Falk musi-kalisch begleiteten. Nach dem ersten Musikstück trat der Schulleiter, Rüdiger Konertz, ans Pult und wandte sich mit anspornenden Worten an jeden einzelnen seiner Schützlinge: „Du zählst zu den Besten der Grundschule, deshalb kannst du hier mitmachen.

Insgesamt 23 Primarschulen aus Erkner und Umgebung haben ihre Schüler zum CBG ge-sandt, und nun gehören sie zu den rund 860 Gymnasiasten unserer Schule. „Wir alle freuen uns auf dich und nehmen dich auf, so wie du bist“, stellte Konertz heraus und verwies auf den Respekt, den man sich an der Schule entgegenbringe. Dann stellte er die neuen Klassenlehrer vor, die neugierig und voller Erwartungen von den neuen Klassen beäugt wurden.

Ebenso herzlich begrüßte anschließend Kerstin Röske die Neuen im Haus. Sie ist zuständig für die Klassenstufen 5 bis 7 und neben Fach- und Klassenlehrern ein zentraler Ansprechpart-ner für Schüler sowie Eltern. Nachdem die Aula nun ihre erste Veranstaltung und damit die Feuertaufe erfolgreich überstanden hatte, mussten die Erwachsenen ihre Kinder in die Obhut der lächelnden Klassenlehrer geben.

Lange hielt es die Neuen allerdings nicht in den Klassenräumen, denn ihre Paten warteten schon auf sie. Während die 7l die 5l durch die Gebäude und über den Schulhof führte, nah-men die Klassen 9a-d sich der Klassen 7a-d an. In kleineren Gruppen ging es für viele erneut auf Entdeckungstour. Die Schüler konnten sich dabei austauschen und die Jüngeren von den Erfahrungen der Älteren profitieren. Erstaunlich wenige Berührungsängste waren dabei zu beobachten – die CBG-Familie nahm den Nachwuchs offen und freundlich auf.

11.40 Uhr wandte sich Schülersprecherin Leoni Gau an die Neuen. Danach warteten Buffet und Getränke, bevor es erneut weiterging. Diesmal hatten die Schüler der Oberstufe in ver-schiedenen Räumen Inhalte zu den einzelnen Unterrichtsfächern vorbereitet. In 20 Minuten erhielten die Schüler einen Einblick in ihren künftigen Schulalltag am CBG.

Im Verlauf des Morgens wurden ebenfalls 110 Schüler von der Schulleitung in der Sekundar-stufe II willkommen geheißen. Die Elftklässer sind nunmehr in der heißen Phase ihrer Schul-zeit, der Oberstufe, angekommen. Mit einem breiten Angebot, verteilt auf 65 Kurse, werden die Schüler zum Abitur im Jahr 2020 geleitet.

Wie und warum plante die DDR für Nordkorea in den fünfziger Jahren eine Stadt? Wie wurde DDR-Architektur in westdeutschen Fachzeitschriften wahrgenommen und diskutiert? War die DDR mit ihrem architektonischen Konzept von öffentlichen Schwimmbädern der Bundesrepublik tatsächlich einige Jahre voraus? Diese und viele weitere Forschungsfragen, -themen und -strängen zum Bauen und Planen in der DDR werden auf dem am 18. und 19. Januar 2018 stattfindenden 15. Werkstattgespräch im IRS in Erkner vorgestellt und diskutiert. Im Rahmen der Veranstaltung wird am 18. Januar 2018 zudem die Ausstellung „Fläche, Körper, Raum – unterwegs“ des Rostocker Architekten und Malers Peter Baumbach im IRS eröffnet.

Die Werkstattgespräche zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR am IRS sind seit mehr als 20 Jahren ein Forum zur Diskussion neuer Forschungsergebnisse zwischen jüngeren und etablierten Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen sowie Zeitzeugen. Im Mittelpunkt der 15. Ausgabe der Konferenzreihe der Reihe stehen erneut internationale Perspektiven. Die Themenpalette umfasst Architekturexporte der DDR in das östliche wie westliche Ausland, so unter anderem nach Bulgarien und Nordkorea. Ein zweiter großer Themenblock beschäftigt sich mit Fragen der medialen Rezeption von Architektur und Städtebau der DDR. Hier geht es um Printmedien der DDR, der BRD und Frankreichs, die westdeutsche Architekturzeitschrift „Baumeister“ sowie die Darstellung des DDR-Baugeschehens in Fernseh- und Kinofilmen der DEFA. Ein drittes umfangreiches Themenfeld widmet sich dem Verkehrssektor, von der Baugeschichte des Flughafens Schönefelds über die „autogerechte Stadt“ in Ost und West bis zu den Verkehrsplanungen für Berlin vor und nach der Wende. Ebenfalls genauer in den Blick genommen werden verschiedenen Bautypen wie beispielsweise die Typenprojektierung und Versuchsbauten an der Ingenieurhochschule Cottbus, der Schwimmbadbau sowie das Gebäude der Hauptpost in Leipzig.

Biografische Zugriffe gehören zum traditionellen Themenfeld der Werkstattgespräche und werden mit einer Würdigung der Rolle des Ingenieurs Ulrich Müther im Bauwesen der DDR, dem Städtebautheoretiker Wolfgang Rauda sowie dem freischaffenden Architekten Fritz Angermann ausgeleuchtet. Äußere und innere Architekturgestaltungen wie Kunst am Bau oder die Innenarchitektur von Gaststätten sowie stadtplanerische Fragen der fünfziger Jahre am Beispiel von Aufbaustädten und der Denkmalpflege runden das Themenpanorama des 15. Werkstattgesprächs ab.

Das Evang. Krankenhaus Woltersdorf lädt Pflegekräfte, Angehörige, Ärzte, Therapeuten, Seelsorgende und Interessierte zum 6. Ethik-Forum am 16. November 2016 um 14 Uhr ein. In drei Impulsreferaten mit anschließender Diskussion will am sich dem Thema Therapiebegrenzung annähern.

Woltersdorf, 10.11.2016: Mittlerweile in der 6. Auflage lädt das Evang. Krankenhaus in Woltersdorf zu seinem Ethik-Forum ein, um über aktuelle ethische Themen zu diskutieren. Die stetig steigenden Teilnehmerzahlen zeigen, wie wichtig die Auseinandersetzung mit medizin-ethischen Fragestellungen ist.

Die öffentliche Diskussion zum Thema Therapiebegrenzung wird überwiegend bestimmt von der Sorge der Bevölkerung vor einer Übertherapie am Lebensende und einer Weiterbehandlung gegen den Willen des Patienten. Therapiebegrenzung und Therapiezieländerung sind nicht synonym. Eine Therapiezieländerung kann z. B. der Wechsel von einer maximalen medizinischen Behandlung hin zu einer palliativen Behandlung sein, unter Beibehaltung beider Therapieziele Lebensqualität und Lebenszeit.

Für die vier Impulsreferate konnten z.B. Frau Dr. med Kerstin Stahlhut, Chefärztin der Abteilung für Palliativmedizin an der Immanuel Klinik in Rüdersdorf, gewonnen werden, die zum Thema „Palliativmedizin, mehr als nur eine Schmerzlinderung am Lebensende“ referieren wird und Frau Katja Freund vom Klinischen Ethikkomitee der Medizinischen Hochschule Hannover, die zum Thema „Pflege Sterbender nach Therapiebegrenzung“ sprechen wird.

Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr in der Schleusenstraße 50 im Evang. Krankenhaus und endet nach gemeinsamer Diskussion, einem Imbiss und der Möglichkeit einer Führung durch das Krankenhaus spätestens gegen 18 Uhr.

Anmeldung bitte telefonisch unter 03362 779-216

 

Pressemitteilung von: Evang. Krankenhaus

Esplanade Resort & Spa in Bad Saarow diskriminiert Kinder

Die Führung des Esplanade Resort & Spa im märkischen Bad Saarow produziert wieder einmal negative Schlagzeilen. Traurige Berühmtheit erlangte das sogenannte Wellness-Hotel, weil der vorige Direktor Heinz Baumeister, dem damaligen Parteivorsitzenden der NPD, Udo Voigt, rechtswidrig Hausverbot mit der Begründung erteilte, daß Udo Voigt Vorsitzender der NPD sei. Seine Gesinnung sei »mit dem Ziel unseres Hauses, jedem Gast nach Möglichkeit ein exzellentes Wohlfühlerlebnis zu bieten, nicht zu vereinbaren«. Zudem müsse er fürchten, andere Gäste zu verlieren, wenn sein Haus erst einmal in den Ruf gerate, ein Quartier für Rechte zu sein, so Baumeister damals. Continue reading…

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