Keine Wohnungen für Münchner Rentnerinnen

… aber 400.000 Euro im Monat für das „Young Refugee Center“ / Ein BIA-Antrag München – Die Privilegierung von Zuwanderern auf Kosten Einheimischer, die auch in der bayerischen Landeshauptstadt offizieller Kurs der etablierten Parteien ist, nimmt allmählich groteske Züge an. Erst dieser Tage schlugen gleich mehrere Lokalmedien Alarm, die Wohnungsnot älterer Frauen in München werde […]

… aber 400.000 Euro im Monat für das „Young Refugee Center“ / Ein BIA-Antrag

München – Die Privilegierung von Zuwanderern auf Kosten Einheimischer, die auch in der bayerischen Landeshauptstadt offizieller Kurs der etablierten Parteien ist, nimmt allmählich groteske Züge an. Erst dieser Tage schlugen gleich mehrere Lokalmedien Alarm, die Wohnungsnot älterer Frauen in München werde immer akuter. Es müsse in Zukunft mit immer mehr obdachlosen Rentnerinnen gerechnet werden. „Oder es wird Heime geben, in denen Frauen in Massensälen untergebracht sind“, wird die Leiterin eines einschlägigen Hilfsvereins in der Lokalberichterstattung zitiert.

Karl Richter – BIA-Stadtrat in München

Schon das ist ein Armutszeugnis für eine wohlhabende Kommune wie München, die sich stets viel auf breitangelegte Wohnbauprogramme wie etwa „Wohnen für Alle“ zugutehält und jedes Jahr mehrere tausend Sozialwohnungen an bedürftige Wohnungssuchende vergibt. Doch davon profitieren einheimische Münchner in immer geringerem Maße. Erst kürzlich sorgte ein Wohnbauprojekt im Stadtteil Großhadern für Schlagzeilen – 70 Prozent der dort neu entstehenden Wohnungen sollen an Migranten vergeben werden, nur 30 Prozent an einheimische Bedürftige.

Aber es geht noch krasser. Gestern berichtete die Lokalpresse über „Münchens teuerstes Flüchtlingsheim“, das einschlägig bekannte „Young Refugee Center“ (YRC) in der Marsstraße, ein aufwendiges Prestigeobjekt der Münchner „Willkommenskultur“, das 2015 gegen die Stimme der BIA vom Stadtrat beschlossen wurde und seit April 2016 in Betrieb ist. Nur: das aufgedonnerte Zentrum wird überhaupt nicht gebraucht. Derzeit sind dort gerade einmal 15 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ untergebracht, für die sage und schreibe 35 Betreuer abgestellt sind. Monatliche Fixkosten: bis zu 400.000 Euro. Für „Flüchtlinge“ ist der Stadt München keine Ausgabe zu hoch, keine Geldverschwendung zu irr.

Die BIA im Rathaus findet das unerträglich. Sie forderte in einem heute eingebrachten Antrag Sofortmaßnahmen zur Linderung der Wohnungsnot älterer Münchner Bürgerinnen. Eine davon: das „Young Refugee Center“ einer sinnvollen Verwendung zuzuführen und als Wohnraum für bedürftige Rentnerinnen zu nutzen. Es ist höchste Zeit, die systematische Benachteiligung Einheimischer durch Reiter und Co. endlich zu stoppen.